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erleben.

Entdecken Sie seltene Edelsteine
Fossilien und Fische wie nie zu vor.

Die Fossilien und Versteinerungen

sind ein weiterer interessanter Bereich in der Naturerlebniswelt. Viele Vorfahren unserer heutigen Tierwelt, aber auch ausgestorbene Tiere oder deren Eier, wie zum Bespiel vom Dinosaurier können hier bestaunt werden.

Die Trilobiten, auch Dreilapper oder fälschlicherweise Dreilappkrebse genannt, sind eine ausgestorbene, ausschließlich meeresbewohnende Tierklasse, die den Gliederfüßern zugeordnet wird. Sie sind somit Verwandte der Krebse, Spinnen und Insekten. Sie bewohnten im Erdaltertum (Paläozoikum) alle Weltmeere und sind bis heute mit über 15000 gefundenen Arten eine sehr große Tiergruppe. Jedes Jahr werden neue Arten entdeckt. Ihr Auftreten fällt mit dem Erdzeitalter des Kambriums zusammen (ca. 540 Millionen Jahre) und endet mit dem Massenaussterben am Ende des Perms (ca. 250 Millionen Jahre).

Trilobiten haben ein Außenskelett aus Calcit. Dieses organische Mineral ist beständig und überdauert die Zeit als Fossil bis in unsere Zeit. Selbst die Augen sind bei manchen Funden gut erhalten, da auch deren Grundgerüst aus Calcit besteht. Durch seine weite Verbreitung und seine Artenvielfalt sind Trilobiten als Leitfossilien sehr gut geeignet, das heißt verschiedene Gesteinsschichten sind durch darin enthaltene Trilobiten  gut voneinander unterscheidbar. Gleiche Trilobitenfunde in unterschiedlichen Gegenden lassen auf das gleiche geologische Zeitalter schließen. Die größte gefundene Trilobitenart hat eine Länge von 70 cm. In der Naturerlebniswelt haben wir verschiedene Arten von Trilobiten ausgestellt. Der Größte ist mit über 50 cm ein Acadoparadoxides nobilis aus Marokko.


Die Fossilienwand

im Ausstellungsbereich wurde von uns errichtet. Sie sehen stratigrafisch angeordnete Fossilien und deren Abdrücke aus verschiedenen Zeitaltern. Wie in einem natürlichen Aufschluss erscheinen Ammoniten, Belemniten und Brachiopoden, Schildkröten und Fische eingebettet in Umgebungsgestein. 

Entdecken Sie altertümliche Artefakte einer geheimnisvollen ausgestorbenen Welt.

Das Nest mit echten Dinosauriereiern

ist eine der großen Attraktionen der Naturerlebniswelt. Das versteinerte Nest ist ca. 80 Millionen Jahre alt, vermutlich stammen diese Eier von einem Hadrosaurier oder auch Entenschnabelsaurier. Durch einen Sandsturm oder einer Schlammlawine wurde das Nest überdeckt und mineralisierte sich mit der Zeit. 

Lucy ist 3,2 Millionen Jahre alt

Lucy ist ein zu fast 40 % erhaltenes Skelett von einem weiblichen Urmenschen (Australopithecus afarensis), welches 3,2 Millionen Jahre alt ist. Lucy oder amharisch „Dinknesh“ (Du Wunderbare) wurde 1974 im äthiopischen Hadar von Donald Johansen entdeckt und gilt bis heute als einer der bedeutendsten Funde der Anthropologie. Der Spitzname entstand am Abend des Fundes, als im Ausgrabungslager das damals beliebte Lied der Beetles „Lucy in the sky with diamonds “ vom Band gespielt wurde.

Lucy war damals etwa 25 Jahre alt und 110 cm groß. Das Skelett zeigt eindeutige Anpassungen an den aufrechten Gang, welcher schon zu dieser Zeit auch durch Fußspuren belegt war, die in vulkanischen Aschen bei Laetoli in Tansania gefunden worden waren.

Chinesische Glückskröte

Chinesische Glückskröte

Die chinesische Glückskröte (auch dreibeiniger Geldfrosch), hat nur drei Beine, weil die Vier in China eine Unglückszahl, gleichbedeutend mit Misserfolg/Stillstand und Tod ist. Die Drei hingegen ist in vielen Kulturen eine starke magische Zahl, ein Symbol für Bewegung.

Laut Lehre des chinesischen Feng Shui ist der dreibeinige Geldfrosch eines der mächtigsten Symbole für Wohlstand und Erfolg. Oft wird der Frosch sitzend auf einem Haufen Goldbarren dargestellt, dessen Form an ein Schiff erinnert. Diese Form schafft wiederum eine Verbindung zum Element Wasser, welches der Lehre nach das Element Metall, aus dem auch Münzen und Geld bestehen, fördert. Der Frosch hat eine Münze im Maul, die er seinem Besitzer symbolisch überreicht, was in China Geld spucken genannt wird. Die Glückskröte ist aus wohlriechendem Kampferholz geschnitzt. Der Kampferbaum trägt seinen Namen nach dem ätherischen Öl Campher, dass in Asien schon seit Jahrtausenden zu Heilzwecken verwendet wird. Es riecht stark nach Eukalyptus und wirkt durchblutungsfördernd, schmerzlindernd sowie anregend auf die Seele.